Lange Jerkrute |
Qualitynine
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Hallo zusammen,
würde gerne eine "lange" Jerkrute aufbauen (2,50m - 2,70m).
Ködergewichte 30-80gr...
Habe folgenden Blank gefunden "PacBay Tradition II T2SA1026-2 - 8‘6"/2-teilig".
Ist dieser eurer Meinung nach Jerkbaittauglich / weitere Empfehlungen?
GrußQ9
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29.07.2009 13:10 |
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UGLYSTICK
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Eher eine Spinnrute - oder ?
Solche Längen sind doch zum "Jerken" total unhandlich - hier ist weniger mehr oder in der Kürze liegt die Würze.
Die Rute sollte schon sehr hart sein, um 80g-Köder zu beschleunigen.
D.h. auch hier ist weniger Aktion mehr.
Laut PB ist die Aktion des Blanks Mod-Fast - wenn die spitze zu weich ist wirds schwierig und anstrengend beim jerken.
Ich würde eine kurzen, harten Blank nehmen so in Richtung Ami-Musky-Blanks ab 3oz z.B. St Croix oder Lamiglas - vielleicht gibts auch von ATC was passendes.
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29.07.2009 14:22 |
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UGLYSTICK
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Nachtrag:
Schau dir mal bei CMW unter Sonderposten die SWS und IMU Reihe von Batson an.
Ich habe den SWS65 Blank schon mal aufgebaut - fürs Wallerklopfen an heimischen Gewässern.
Könnte mir schon vorstellen, daß der für eine Jerkrute paßt - mir ist er fast noch ein bischen zu weich durch den Glasanteil und deshalb auch leider sehr schwer.
Oder frag hier im Forum mal die XZOGA Experten - ich glaube der Taka-G eignet sich schon für eine Jerkrute.
Richtig schöne Blanks sind die St-Croix SCIV - Musky aber leider auch sehr teuer (so ab 200,- Öre).
Die billigere SCII ist auch schön, aber fast wieder ein bischen zu hart.
Von Harrison gibt es angeblich auch Jerk-Blanks - Mir wurde zumindest einer mal als "Harrison" verkauft.
Und dann gibts noch den Tusk-Jerk, der geht aber glaube ich nur bis 60gr.
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29.07.2009 15:09 |
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Qualitynine
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Hallo zusammen,
danke für die Antworten.
Kurze Jerke habe ich schon, bei uns ist aber meistens eine Hohe Böschung, und da habe ich gedacht - bau dir was passendes
- also ne lange Jerke um schön über die Ufer zu kommen...
Soll mit Triggergriff und Spiral wrap werden ( weniger Ringe daher evtl. leichter??)
Gruß
Q9
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30.07.2009 12:49 |
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AngelDet
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Fällt mir nur eien genügend gewaltige Spinnrute als außergewöhnliche Jerkrute ein: Der PacBay T2-SP1088-2, einfach in grauschwarz.
Den kann man mit seiner längeren Spitzenaktivität auch noch aufbohren, sprich etwas kürzen. Das ist so schon eine Bombendickgummirute.
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30.07.2009 15:14 |
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AngelDet
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Also wenn er wirklich 80g voll auswerfen will, dann ist das nach meinem Gefühl schon nicht gerade verkehrt mit dem Blank!
Ich sehe eher die Gefahr, dass die meisten Blanks dafür zu zart sind, und man zuviel in die Biegung rein arbeitet.
Man kann mit einer solchen Rute nach meiner Erfahrung nicht gescheit normal wobbeln, und Spinner/Blinker paßt gar nicht. Kein Weitenjäger und kein Universalblank, sonder ein richtig "steifer"
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30.07.2009 16:10 |
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UGLYSTICK
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Die 1088 war die meine erste Selbstgebaute
Für 80g Köder würde ich eher auf 100g max. Wurfgewicht gehen - die 20% halt.
Wenn man dann noch einkürzt um evtl. die Spitze etwas härter zu machen könnte der Blank sehr gut passen.
Wobei ich noch nie einen Blank gekürzt habe (absoluter Newbie), dafür gibts aber hier im Forum viele Experten.
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30.07.2009 18:14 |
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UGLYSTICK
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Eines muß ich noch anmerken:
Für leichtere Köder unterhalb 50g finde ich die 1088 nicht optimal.
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30.07.2009 18:43 |
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Qualitynine
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Hallo zusammen,
nochmals vielen Dank, werde mal nach der 1088 "suchen"
Gruß
Q9
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30.07.2009 22:53 |
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AngelDet
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Der T2 ist günstiger, normal unlackiert, rauh und schwarz, und soll aus IM6 sein.. Den kenne ich. Und hatte den nicht mehr erhältlichen rotbraunen glanzlackierten T2-rotbraun davon auch schon in der Hand. Die dickere Lackierung merke ich schon etwas.
Der RF2 ist teurer, dunkel-grün glanzlackiert, und soll aus IM7 sein. Genau den kenne ich nicht, nur ähnliche wie den RF2-1086 oder Flyblanks. Ich finde das Material schon ein bischen anders, selbst wenn sonst alles geometrisch gleich sein sollte.
Wenn der RF2 wie nach den angegebenen Daten eine dünnere Spitze haben sollte, agiert der auf jeden Fall anders, dann mehr Universalaktion.
Der T2 "schwarz+nackt" wirkt auf jeden Fall "hart+trocken", das würde nach meiner Schätzung zu dem unkonventionellen Einsatz passen.
__________________

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31.07.2009 00:27 |
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Hallo,
gerade beim Jerken muß die Rute kurz (max. 2m) und hart sein. Ich hab auch diverse Pacbays in 2,75 , auch für Multirollen , aber nur als Spinnruten. Das Problem ist die sensible Spitze, das taug nun gar nicht zum jerken. Und Jerkbaits mussen nun mal gejerkt werden, dabei schlägst du den Köder in einer bestimmten Bewegung, wobei das hintere Griffteil, innerhalb des Ellbogens vorbeigleitet. Das muß dann entsprechend kurz sein. Bei einer 2,70m Rute, würdes du dabei erhebliche Kopflastigkeit produzieren und bei Jerkbewegungen eine erhebliche Auslenkung, aufgrund der Rutenlänge produzieren.
Apropos Harrison baut natürlich auch Jerkblanks, ein Beispiel ist die Firejerk. Eine VHF oder VT, wäre wegen der Härte, sicher geeignetes Material, wenn in der richtigen Länge vorhanden. Das kann natürlich auch Material eines anderen Hersteller sein. Also mit wenig Auslenkung kurz und sensibel und gerne mit einem WG jenseit der 120g.
__________________ Sie sollten nicht alles glauben, was Sie denken.
Und es gibt keine Rutenklassen.
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31.07.2009 18:42 |
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AngelDet
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| Zitat: |
Original von habitealemagne
Also mit wenig Auslenkung kurz und sensibel und gerne mit einem WG jenseit der 120g. |
Wenn schon sowas gewünscht - ich schätze auch das wird arg kraftzehrend, dann muss das auch in der Länge richtig "knackig" sein!
Mit dem 1088 geht das, notfalls noch 5cm runterkürzen, was wirklich ein Brett würde.
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31.07.2009 23:04 |
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Hallo,
ach det, vielleicht kann ich dir beim Treffen mal kurz das Jerken vorführen, mit dem Harrison Firejerkblank. Aus eigener Erfahrung weiß ich, das man mit einer 2,75m Rute keine Jerks gescheit animieren kann. Hab doch einen Pacbay als Multispinne aufgebaut, der nächste ist auch in Arbeit, aber ausschließlich zum gufieren. Hab natürlich auch versucht, was mit Jerks zu machen. Aber da geht fast nur einkurbeln. Meinetwegen , wenn der Jerk entsprechende Eigenreaktion hat, aber gezieltes animieren geht nicht. Ausschlaggebend sind die Länge und die Härte, sagte die Hausfrau
.
Wobei hierbei kurz punktet.
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31.07.2009 23:29 |
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Margaux
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Ehrlich gesagt, empfinde ich "lange Jerkrute" schon als Widerspruch in sich. Jerken ist nun mal so ausgelegt, daß man mit kurzen Schlägen den Ködern Leben einhaucht. Lange Ruten sich hierzu m.E. ungeeingnet, eine Jerke sollte max. 2,10m lang sein, optimal finde ich einteilige Blanks bis max. 1,95m.
Lange Ruten machen für diese Art zu Angeln keinen Sinn und bringen auf die Dauer keinen Spaß.
Ich habe die PacBay1088 als Spinnrute und bin von ihr überhaupt nicht überzeugt. Ein sehr dicker, in meinen Augen gefühlloser Blank. Wer bspw. die BP als von vorvorgestern abtut, sollte mal diese Rute in die Hand nehmen und wird sich noch weiter in der Vergangenheit wiederfinden.
Sicherlich hat die PacBay 1088 für viele eine Daseinsberechtigung, in meinem Rutenbestand ziehe ich die VT 120 um Lichtjahre vor.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Margaux: 31.07.2009 23:44.
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31.07.2009 23:41 |
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Qualitynine
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Hallo zusammen,
vielen Dank für die Antworten.
Was Ihr zum Jerken so sagt ist mir bekannt....und wohl auch richtig.
An "meinem" Fluss ist das Jerken schon ziemlich fängig (benutze häufig sogar Eigenbauten), aber aufgrund einer relativ hohe Böschung kommt man an den meisten Stellen nicht (nur sehr schwer) runter zum Wasser.
Mit der kurzen Rute hat man, oben auf der Böschung stehend, keine Chance den Jerk zu führen, zumal auch noch Seerosen die Distanz verlängern.
Ich habe daher auch schon mit "normalen" Spinnruten und Jerks gefischt - was auch geht (ok - nur eine Behelf..)
Und wie schon oben beschrieben, habe ich gedacht - "bau dir halt was passendes" ..... wenn Ihr aber allzugrosse Bedenken habt - was gibt es denn für Alternativen?
(kein Boot, keine kurze Jerke, "normale" Spinnruten habe ich auch, andere Köder benutze ich auch...
Gruß
Q9
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01.08.2009 16:29 |
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