wie kann man blasen entfernen ? |
laverda
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Dabei seit: 10.10.2009
Beiträge: 1.324
Herkunft: Linker Niederrhein
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Hi Lack-Bruzzler,
beim letzten Aufbau habe ich einen Lötkolben genommen und die Lackierung drübergehalten. Das geht ziemlich gut.
Gruß vom platten Niederrhein
__________________ Fliegenruten werfen Masse................nicht Klasse!!
http://www.flyran.de
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02.01.2011 20:46 |
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toolbreaker
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Dabei seit: 09.11.2010
Beiträge: 137
Herkunft: Großkrotzenburg
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Das mit dem Stift, Schraube oer Nagel werd ich mal probieren.
Tolle Idee
Mein Kumpel hat mir erzählt, daß er ausschließlich Flexcoat verwendet .
Und es kommt sehr auf das Rühren an um hier wenig Blasen reinzukriegen. 2-3 min Rühren , dann 10min ruhen lassen , dann verarbeiten. ist seine Methode. Und seine wicklungen und Lacke sind echt perfekt würd ich mal sagen.
Zum Thema Blasen aus der feritg aufgetragenen Lackierung entfernen, solle man auf keinen Fall den Lack erwärmen , sowie auch nicht vor dem Lackieren erwärmen. Genauso keinerlei Verdünung verwenden. Dies alles verändere die Eigenschaften des Lacks. Welche den Lack schneller verwittern lassen , bzw. die Festigkeit nicht so gegeben ist wie ohne Verdünnung und Erhitzung.
Allerdings soll es auchin USA mind. 5 verschiednene Sorten von Flexcoat geben ? welche Sorte bekommen wir hier in D bei den Dealern ?
Grüße Boris
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03.01.2011 22:34 |
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BigPaco

Dabei seit: 27.12.2009
Beiträge: 3.051
Herkunft: Münsterland
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| Zitat: |
Original von toolbreaker
Zum Thema Blasen aus der feritg aufgetragenen Lackierung entfernen, solle man auf keinen Fall den Lack erwärmen , sowie auch nicht vor dem Lackieren erwärmen. Genauso keinerlei Verdünung verwenden. Dies alles verändere die Eigenschaften des Lacks. Welche den Lack schneller verwittern lassen , bzw. die Festigkeit nicht so gegeben ist wie ohne Verdünnung und Erhitzung.
Grüße Boris |
Widerspruch!
Mal ausgegangen vom normalen Prozess des Anmischens (langsam rühren, auf Alufolie ausgiessen), gehe ich noch hin und puste mit einem Strohhalm die noch vorhandenen Blasen oberflächlich raus (sind dann aber immer noch ganz feine Blasen drin, macht nix). Dann bringe ich den Lack auf die Wicklungen auf und bearbeite ihn abschließend mit einem Glutpunktfeuerzeug (oder wie immer diese Dinger auch heißen). Schnelle wedelnde Bewegungen damit an der Lackierung vorbei lassen den Lack dünnflüssiger werden. Die Blasen steigen raus und platzen. Wenn dann noch Blasen da sind, wird denen ebenfalls mit einem Strohhalm abgeholfen.
Erwärmung des Lacks verkürzt seine Topfzeit, nicht seine Qualität. Überhitzung allerdings killt den Lack.
Vor dem Lackieren darf der Lack nicht erwärmt werden, da er dann nicht mehr lange verarbeitbar ist (Topfzeitverkürzung!), das ist es auch schon!
Ich verwende "Profinish" light built, hat ne Topfzeit von 45 Min, reicht auf jeden Fall für das Durchlackieren einer ganzen Rute.
Den Lack nach dem Aufbringen nicht erwärmen zu sollen halte ich für Mumpitz, aus o.g. Gründen. Allerdings neige ich der Verdünnungswarnung zu. Lack macht genau das, was er soll: Er nivelliert sich selbst aus. Ein bißchen "Nachhilfe" durch Temperatur schadet da überhaupt nix!
meint
Rainer
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04.01.2011 00:36 |
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BigPaco

Dabei seit: 27.12.2009
Beiträge: 3.051
Herkunft: Münsterland
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Moin Axelander
...
...nur noch einen Hinweis der Vollständigkeit wegen:
Es ist wichtig die Komponenten nach dem Erwärmen wieder auf Zimmertemperatur runterkühlen zu lassen bevor man sie verarbeitet, sonst hat man mit einer gewaltig verkürzten Topfzeit zu kämpfen!
Gruß
Rainer
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04.01.2011 10:52 |
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laverda
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Dabei seit: 10.10.2009
Beiträge: 1.324
Herkunft: Linker Niederrhein
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Hi Rutenbauer,
da ich noch ohne Lackiermaschine arbeite, brauche ich immer recht lange für die Lackierung und habe einige Tests mit Verdünnung und Erwärmung vorgenommen.
Mittlerweile fange ich mit unverdünntem Lack an und träufel nach und nach so viel Verdünnung nach, dass ich eine über den Lackiervorgang gleichmäßige Viskosität des Lacks erhalte (bis zu über 1h). D.h. wenn der Lack anzieht, Verdünner ins Schälchen, vorsichtig einrühren und weiter gehts.
Beim Beseitigen von Bläschen per Erwärmung kann es jedoch passieren, dass der Verdünner im Lack so stark ausdampft, dass der selbst anfängt Blasen zu entwickeln.
Daher trage ich lieber 3 sehr dünne Schichten auf, als zu versuchen, alles in einem Rutsch zu erledigen.
Ich habe sogar mal eine 1:1:1-Mischung (Harz/Härter/Verdünner) angesetzt und aushärten lassen. Nach 2 Tagen war von der Festigkeit oder Optik im Vergleich zur normalen 1:1 Harz/Härter-Mischung kein nennenswerter Unterschied feststellbar (dünner Auftrag auf Papier, händische Untersuchung durch Schneiden, Ritzen, Biegen, Knicken, Ziehen von 1cm breiten, 5cm langen Lackstreifen)
Vielleicht erledigt sich das ganze, wenn ich die Tage meine "Maschine" in Betrieb nehme, aufschlussreich war es allemale.
Als "Verdünner" nutze ich "Universal Harzreiniger" der Fa Glorex
Gruß vom platten Niederrhein
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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von laverda: 04.01.2011 11:36.
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04.01.2011 11:29 |
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toolbreaker
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Dabei seit: 09.11.2010
Beiträge: 137
Herkunft: Großkrotzenburg
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Hallo Axel ,
Sorry, waren meine Finger wiedermal schneller als mein Gehirn
Thx für die Tipps, dann werd ich mal den Lack bedenkenlos weiter verwenden.
Nun die Ringfüße erneut überarbeiten bis das ordentlicher ausschaut und ein paar Wicklungen und Probelacke machen.
Damit ich , am Stock , so wenig wie möglich verkorkse
Grüße Boris
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04.01.2011 11:34 |
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Slotti
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Dabei seit: 20.02.2008
Beiträge: 1.036
Herkunft: Saarland
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Blasen entfernt man am einfachsten wenn man sie vermeidet
von daher achte ich immer auf folgende Sachen beim lackieren.
1. lieber dünne schichten lackieren, bei dicken Lackschichten stecken die "Microbläschen" teilweise etwas tiefer, wenn ich dünn lackiere kann ich die kleinen Bläschen in der Oberfläche gleich mit Pusten zum zerfallen bringen.
2. Den Pinsel niemals ausstreichen, sondern immer nur ein Lacktröpfchen mit der Spitze des Pinsels aufnehmen und dies verarbeiten. Ist der Pinsel dann irgendwann trotzdem voll Lack streiche ich ihn im Lackbehälter aus aber niemals auf der Bindung.
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04.01.2011 11:50 |
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