Ringgewichte/-größe und Kopflastigkeit |
fishmike
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Herkunft: Linz
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| Ringgewichte/-größe und Kopflastigkeit |
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Hallo Leute,
ich mir mal ausgerechnet wie sich verschiedene Beringungen auf die Kopflastigkeit einer Rute auswirken.
Ich habe folgendes Setting definiert:
Rutenlänge: 2,74m
Grifflänge (von Rollenhalteroberkante - Rutenende): 50cm
Balancepunkt: Rollenhalteroberkante
Beringung: 10+1
Ringabstände von TT nach Bockring: 10-11-12-13-14-15-16-18-23-27 (65 bis RH)
Mit einer Fuji-KR Beringung 25-12-5,5-4,5-6x4,5 (Ringe Stahlrahmen mit Alconiteinlage) benötigt man etwa 15,1g um den Blank nach der Beringung wieder auszubalancieren.
Wählt man einen Balancepunkt 10cm vor dem Rollenhalter: 12,6g
Mit einer Fuji-KR Beringung 25-12-5,5-4,5-6x4,5 (Ringe Titanrahmen mit SIC-Einlage) benötigt man etwa 8,9g um den Blank nach der Beringung wieder auszubalancieren.
Wählt man einen Balancepunkt 10cm vor dem Rollenhalter: 7,4g
Mit einer Fuji-KR Beringung 25-12-7M -6L-6x6 (Ringe Stahlrahmen mitAlconiteinlage) benötigt man etwa 19,1g um den Blank nach der Beringung wieder auszubalancieren.
Wählt man einen Balancepunkt 10cm vor dem Rollenhalter: 16g
Fazit für mich:
1) Immer so klein wie möglich aber so groß wie notwendig beringen.
2) Titanrahmen ist mir persönlich den erheblichen Mehrpreises nicht wert. (auch wenn sie toll aussehen und schon ziemlich genial sind ;-))
... vielleicht hat sich ja der eine oder andere schon mal ähnliche Dinge gefragt und ihm ist jetzt ein wenig geholfen.
Lg, Michael
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von fishmike: 16.10.2014 17:13.
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16.10.2014 17:12 |
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Michael_IN
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Dabei seit: 01.11.2011
Beiträge: 294
Herkunft: Bayern
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Hallo Michael,
das ist ja mal ein intressanter Versuch und ein noch interessanteres Ergebnis!
Bin mir jetzt nicht ganz sicher ob ich Dich richtig verstanden habe, hast Du es
wirklich "nur" berechnet oder hast Du es ausprobiert?
Egal wie, zu beiden Varianten würden mich Details sehr interessieren.
Grüße Michael
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16.10.2014 18:24 |
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fishmike
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Themenstarter
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Hi,
ich habe das ganz einfach mit dem Hebelgesetz und den Gewichtsangaben aus BigPaco's Tabelle berechnet. Ist gar nicht schwierig...
Grundannahme ist dass der Blank bereits ausbalanciert ist, d.h. mein Ergebnis gibt lediglich das Gewicht wieder das notwendig ist um den Blank nach der Beringung wieder in Balance zu bringen.
Das Ergebnis war auch für mich etwas überraschend. Konkret heißt has, dass meine Rute gesamt nur etwa 10g schwerer ist mit einer Fuji Alkonite Beringung als mit einer sauteuren aber hübschen Titan Bedingung - bei gleicher Balance natürlich!
LG, Michael
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16.10.2014 19:42 |
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Michael_IN
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16.10.2014 20:01 |
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murmeli1965
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Hallo Michael, feine Fleißarbeit.
Wenn es nur um das Kontergewicht zum Ausbalancieren der Rute ginge wäre ich voll bei dir.
Da rentieren sich sauteuere, leichte Ringe nicht.
Also z.B. bei Karpfen-, Waller- oder Dorschruten.
Wenn man allerdings einen leichten High Performance - Blank mit einer schnellen Aktion benutzt kommt es halt auch auf die schwingende Masse an.
Da sind die leichteren Ringe natürlich im Vorteil.
Meine Meinung...
Gruß Oldi
__________________ Angeln ist ne Droge von der ich nicht los komme.
Rutenbau jetzt auch...
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17.10.2014 09:11 |
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fishmike
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Hi,
ich würde sogar behaupten dass ab etwa 40g Wurfgewicht man den Unterschied auch bei einer Spinnrute nicht spüren wird.
Titanringe sind um unter 1g leichter als Stahl-Alconite Ringe (jetzt nur die running guides betrachtet, d.h. die 6 vordersten Ringe). Nach hinten hin wird der Blank so und so stärker, da spielen dann die 1-2g mehr kein Rolle, noch dazu wirkt das Hebelgesetz nicht mehr so stark, da sich die Ringe näher beim Balancepunkt befinden.
Mal schaun, vielleicht komme ich noch dazu mal das ganze mit normaler Beringung durchzurechnen. Bräuchte es nur im Excel eingeben...
Lg, Michael
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18.10.2014 13:11 |
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