Matagi T-Russel Super Eight H |
Reinhard 02
User
Dabei seit: 25.12.2010
Beiträge: 3.486
Herkunft: BaWü, Heidelberg
 |
|
Die Verschiedenen Vorstellungen über die optimale Gummirute finde ich mal wieder interessant!
Der eine (drehteufel) möchte eine Rute, bei der die Spitze so biegsam ist, dass sie vom Ködergewicht in der Absinkphase gebogen wird und durch das Entspannen anzeigt, wenn der Köder am Grund ankommt. Also eigentlich eine Spüitzenaktion - die schluckt aber doch eher die Kontakte des Köders am Boden
Andere (MAD) wollen eine harte Spitze, die das Klopfen des Köders am Grund gut vermittelt - harte Spitze - brettige Aktion - eher parabolische Biegungskurve. ( typisch dafür die CNC)
Der eine bezeichnet die Nitro als brettig, hat die aber nicht eher eine Spitzenaktion?
Bei der biegt sich doch vor allem die Spitze, das Rückgrad ist doch sehr hart, oder irre ich mich?
Fragen, Fragen...
Reinhard
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Reinhard 02: 02.12.2015 11:29.
|
|
02.12.2015 11:28 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
|
|
ich komm trotzdem nicht ganz mit. mich verunsichert die Beschreibung, dass der Blank eher zum "Dorschereißen" geeignet sein soll. Dafür ist der Blank, welchen ich habe, definitiv viel zu schwach.
Und kopflastig ist der auch nicht. Wie hast du den aufgebaut und mit welchen Griffmaßen?
Hast du definitiv den "T-Russel Lesson PT Super Eight H"? Oder hab ich was falsches und damit für mich richtiges von Matagi bekommen?
Gruß
Stefan
|
|
02.12.2015 11:40 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
M.A.D
User
Dabei seit: 22.09.2013
Beiträge: 46
 |
|
Genau der Blank steht bei mir rum.
Eigetlich wollte ich daraus eine leichte Zanderjigge 10-30gWG, mit Skeletongriff und Microguides aufbauen. den Rollenhalter musste ich, obwohl 30cm kürzer, an gleicher Stelle wie bei der Baitjigger anbringen. Plus eben 80gr Blei im Butt. Spricht eindeutig für einen kopflastigeren Blank.
Wie gesagt, immer nur im Vergleich zur Baitjigger, ist der Matagi, für mich eindeutig die schlechtere Wahl.
Gruß
|
|
02.12.2015 14:20 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
Moxnox
User
Dabei seit: 07.01.2015
Beiträge: 208
 |
|
| Zitat: |
| Aber... Gibt es noch jemand, der die Fishing Art zB den Blaas F Blank fischt? Könnte mich auch noch interessieren. |
Ich hab den SLXF 22-70g in 2,70 und den 15-35g 8615-2N SLXF. Sehr unterschiedliche Ruten. Ganz andere Aktionen.
Die 70g ist ein Brett im Sinne von steif und parabolische Aktion unter größerer Last. WG ist optimal um die 45 g schätz ich, aber einen 60g Toby feuert die auch noch an den Horizont (mehr mag ich aber nicht probieren, auch wenns sicher gehen würde). Die Spitze bewegt sich beim Einleiern so gut wie nicht läd sich aber geil auf im Wurf und hat ordentlich Power im Kreuz. Schöne Hechtrute find ich, zum zandern zu schwer, zumindest am See.
Die leichtere 35g SLXF hat eine Spitzenaktion ohne im unteren Teil Steif zu sein. Anhiebe gehn gut durch, geht aber bei großer Belastung auch bis ins Handteil in die Biegung. WG ist so wie ich zum Zanderfischen gern nehm. 10-15g Bleikopf + 12er Gummifisch. Ist eine schöne Zanderrute zum Faulenzen mit sehr guter Rückmeldung und guten Wurfeigenschaften.
Beide Blanks sind echte Waffen und machen sehr viel Spass zu fischen, dass sie der selben Serie entspringen merkt man ihnen aber nicht an.
|
|
02.12.2015 14:40 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
drehteufel
User
Dabei seit: 24.10.2012
Beiträge: 19
 |
|
| Zitat: |
Original von Reinhard 02
Die Verschiedenen Vorstellungen über die optimale Gummirute finde ich mal wieder interessant!
Der eine (drehteufel) möchte eine Rute, bei der die Spitze so biegsam ist, dass sie vom Ködergewicht in der Absinkphase gebogen wird und durch das Entspannen anzeigt, wenn der Köder am Grund ankommt. Also eigentlich eine Spüitzenaktion - die schluckt aber doch eher die Kontakte des Köders am Boden
Andere (MAD) wollen eine harte Spitze, die das Klopfen des Köders am Grund gut vermittelt - harte Spitze - brettige Aktion - eher parabolische Biegungskurve. ( typisch dafür die CNC)
Der eine bezeichnet die Nitro als brettig, hat die aber nicht eher eine Spitzenaktion?
Bei der biegt sich doch vor allem die Spitze, das Rückgrad ist doch sehr hart, oder irre ich mich?
Fragen, Fragen...
Reinhard |
Meine Erfahrungen beschränken sich auf nicht ganz so viele Ruten:
CTS EST 30-60: Aktion durchgängig, Spitze hart, fand ich fürs Jiggen okay, aber nicht überragend
Spin System 3, Wg-60g: Spitze arbeitet mehr mit, für mich dadurch besseres Erkennen des Aufsetzens des Gummis am Boden
St. Croix Legend Elite LES66MF: sehr leicht, typische Spitzenaktion, super für kleinere Gummis, für mich nah am Ideal
Was ich damit sagen will: Für MICH hat sich die passende Aktion als die herausgestellt, bei der die Spitze mitarbeitet. Geschluckt wird da maximal etwas an Direktheit beim Anjiggen, da sich die Spitze erstmal biegt, stört mich aber nicht. Die Spitze bleibt auch gebogen, solange der Köder fällt und Spannung auf der Schnur ist. Seitliches Jiggen bzw. Halten der Rute begünstigt dies noch.
Das Aufsetzen des Köders spürt man durch das Entlasten der Spitze aber sehr gut, Bisse natürlich auch.
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von drehteufel: 02.12.2015 16:51.
|
|
02.12.2015 16:34 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
Tölkie
User

Dabei seit: 21.03.2008
Beiträge: 2.668
Herkunft: Deutschland NRW
Themenstarter
 |
|
Als Eröffner dieses Themas bin ich mittlerweile ganz erstaunt....
Ich fand den Matagi Blank nicht schlecht, so in der Hand, aber auch etwas zu schlapp für meine Zwecke. Ich habe mich mittlerweile für die Fishing Art Blanks entschieden, mich aber auch etwas vertan bei der Einschätzung. Der von mir ausgewählte Blank mit 25WG war etwas zu schwach für meine Bedürfnisse, untenrum etwas zu schwach für einen harten Anschlag auf weite Entfernung. Obwohl er gut mit Gewichten von 20-25gr zurecht kam.
Nun ist die 35WG Rute fertig, die hat unten rum mehr wumms, zeigt aber unter Belastung weiterhin eine Durchbiegung bis zum Handteil. Die drei Blaas XF mit 15, 25 und 35 gr sind sehr ähnlich. Habe noch den 45 gr Blank hier stehen, er wird bald fertig sein, der zeigt tatsächlich eine etwas veränderte Aktion, er hat richtig Kraft im unteren Bereich. Mein Freund wartet schon sehnsüchtig drauf. Hier sind 15 cm Gummis sicher kein Problem, auch beim 20gr Kopf.
Zurück zu dem Matagi Blank, irgendwie passt das hier gelesene von MAD nicht, Dorsche reißen, Stab für Köderfischsenke... Zu dem 80 gr als Kontergewicht? Wirklich erstaunlich. Was ich aber bestätigen würde, die UB Rute ist sicher nicht mit der Matagi vergleichbar. Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen, man man eine Jigge will, dann sollte man keine Tintenfischrute wählen, meine Meinung. Die Matagi kann vl gut im Stillwasser zum Faulenzen eingesetzt werden oder beim Freiwasserangeln auf Dickbarsch, denke, da ist sie auch richtig gut.
Für € 150 kann man sich schon was richtig Gutes zusammen stellen, ich finde den Aufbau der UB sehr begrenzt. Da gibt es schon Stangenrute, die echt besser zusammen gebaut sind, vor allen Dingen wertiger.
Ach ja, habe mal gerade die 240cm Blaas XF auf die Waage gelegt, mit 9 Ringen/ kein Titan, wiegt sie 140gr.
An Moxnox, kannste mir mal ein Foto von der 70gr Rute mailen, unter Belastung. Ich liebäugele auch noch damit. Hatte sie mal kurz als fertige Rute auf einer Messe in der Hand, ist ein fettes Teil und gut für die Kapitalen.... Was wiegt sie?
Liebe Grüsse Bernd
|
|
02.12.2015 19:42 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
drehteufel
User
Dabei seit: 24.10.2012
Beiträge: 19
 |
|
Schön, dass hier so viel Fahrt in den Thread gekommen ist.
Leider tragen die Äußerungen über die Matagi Blanks eher zu meiner Verunsicherung bei.
Blaas SLXF wäre ein weiterer Kandidat gewesen, Bernd's Einschätzung nach wäre einer der schwächeren für mein Vorhaben etwas gewesen, aber mit zu wenig Rückgrat, hmm.
Was ist mit der kleinen Fireneedle, ist die zu stramm für 5-10g Kopfgewichte?
Oder eine ganz andere Alternative? Die angedachte Rute soll in dem Bereich definitiv sensibler sein als die 60er SS3.
Gruß,
Marco
|
|
02.12.2015 20:02 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
reisi
User

Dabei seit: 17.09.2010
Beiträge: 574
Herkunft: Straubing
 |
|
Eine Spitze die während der Absinkphase mitarbeitet, da passt auf alle Fälle die SS2FT.
Die 10-50 fische ich in dem Bereich, die 7-40 dürfte aber im Stillwasser auch passen.
|
|
02.12.2015 20:36 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
Tölkie
User

Dabei seit: 21.03.2008
Beiträge: 2.668
Herkunft: Deutschland NRW
Themenstarter
 |
|
[quote]Original von drehteufel
Schön, dass hier so viel Fahrt in den Thread gekommen ist.
Leider tragen die Äußerungen über die Matagi Blanks eher zu meiner Verunsicherung bei.
Blaas SLXF wäre ein weiterer Kandidat gewesen, Bernd's Einschätzung nach wäre einer der schwächeren für mein Vorhaben etwas gewesen, aber mit zu wenig Rückgrat, hmm.
Was ist mit der kleinen Fireneedle, ist die zu stramm für 5-10g Kopfgewichte?
Oder eine ganz andere Alternative? Die angedachte Rute soll in dem Bereich definitiv sensibler sein als die 60er SS3.
Gruß,
Marco[/
Hi Marco.
Ich hatte die FA für den Rhein gedacht, als echt leichte Zanderrute, 4 easyShiner & 12-15 gr Köpfe. Dafür ist sie mir zu schlapp, wenn ich auf weiter Entfernung anschlagen muss. Weiterhin habe ich sie an der Müritz im Frühjahr getestet, 10gr Kopf & nen 14 er Supershad, auch das passte nicht ganz beim Anjiggen. Ich finde sie aber im Stillwasser gut bei schlanken Gummis und leichten Köpfen. Getestet habe ich sie ebenfalls mit 20gr Köpfe an der Möhne durchs Freiwasser, auch das ist IO.
Die Fireneedle mit 60gr ist ne Toprute, aber sicher kräftiger als die 35gr Blaas XF.
Liebe Grüsse Bernd
|
|
02.12.2015 22:07 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
Moxnox
User
Dabei seit: 07.01.2015
Beiträge: 208
 |
|
| Zitat: |
| An Moxnox, kannste mir mal ein Foto von der 70gr Rute mailen, unter Belastung. Ich liebäugele auch noch damit. Hatte sie mal kurz als fertige Rute auf einer Messe in der Hand, ist ein fettes Teil und gut für die Kapitalen.... Was wiegt sie? |
Mach ich.
Zur Fireneedle: Die ist momentan mein Favorit, nehm ich trotz teuerer Ruten im Schrank am liebsten. WG Optimum würd ich so bei 20g einordnen. Also etwas über dem gewünschten Bereich. 10g-20g Kopf plus Gummi geht sehr gut und die Rückmeldung ist fantastisch. Die Spitze gibt nicht so leicht nach wie z.B bei ner Rocksweeper, aber gerade deshalb spürt man das Aufsetzen des Köders am Grund sehr gut. Sehr breites Einsatzspektrum, gutes Ködergefühl, schöne Wurfweite, tolle Aktion und geile Optik machen das Ding gerade zu meiner Lieblingsrute zumal ich sie mit den Minimas und ohne Ausgleichsgewichte (dafür längerer Griff) sehr leicht und ausbalanciert aufgebaut hab.
Ein kleinen Kritikpunkt hab ich allerdings. Ich finde die Ladekurve wird beim Werfen in den letzten 20% der Beschleunigungsphase zu flach. Sprich man hat das Gefühl, dass der Blanks zu früh voll aufgeladen ist. Und nein, das liegt nicht an zu schweren Ködern. Ich will nicht meckern, ich werf mindestens genau so weit wie meine Freunde mit ihren Heartys und Rocksweepern, aber es bleibt das Gefühl, dass mit ein paar Gramm Carbon mehr noch ein paar Meter drinen wären. Die FishingArts sind da anders, die laden sich exponentiell weiter auf und sind richtige Katapulte.
|
|
03.12.2015 11:53 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
Tölkie
User

Dabei seit: 21.03.2008
Beiträge: 2.668
Herkunft: Deutschland NRW
Themenstarter
 |
|
Danke Moxnox
Wieder was gelernt. Du hast die kurze oder lange FN mit 60 WG?
Hatte die 270 mal in der Hand, hätte sie mir auch schon angeschafft, wenn ich nicht die CNC hätte. Fische aber die 90gr Rute und die ist saugeil, der Preis ist so ode so topp. Setze Sie aber mehr zum Hecht angeln ein...
Liebe Grüsse Bernd und danke vorab für die weiteren Infos
|
|
03.12.2015 13:19 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
Moxnox
User
Dabei seit: 07.01.2015
Beiträge: 208
 |
|
FN 2,70m 60g unlackiert.
Ich bau auch gerade an der 4-teiligen FN als Reise- bzw "immer im Auto"-Rute für den Spontaneinsatz.
|
|
03.12.2015 15:37 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
Moxnox
User
Dabei seit: 07.01.2015
Beiträge: 208
 |
|
|
06.12.2015 21:22 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
|
Impressum
Datenschutzerklärung (DSGVO)
|