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Zum Ende der Seite springen dicker Lackauftrag welche wirklichen Nachteile?
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Slotti Slotti ist männlich
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dicker Lackauftrag welche wirklichen Nachteile? Zum Portal Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo Leute,

ich lackiere meist etwas kräftiger weil mir bauchige Wicklungen optisch einfach richtig gut gefallen.

Nun wird ja oft behauptet weniger Lack weniger Gewicht , daher habe ich mir bei dem Neuaufbau einer Rute einmal die Mühe gemacht sämtliche heruntergeschnittene Brösel des Spitzenteils aufzuheben und zu wiegen. Die Rute hatte sogar noch recht lange Wicklungen und somit relativ viel lackauftrag.

Ergebnis laut Küchenwaage : 6gr. (+/- 1gr.) inkl Lack und Garn.

Selbst wenn man die Rute spartanisch lackiert wird man denke ich immernoch gut 3-4. gr auftragen müssen.

Da stelle ich mir doch die Frage merkt man die 3gr Mehrgewicht bei kräftigem Lackauftrag tatsächlich oder gibt es dort noch andere Nachteile?

Vielleicht hat ja jemand dahingehend bereits Praxiserfahrung gesammelt.

Winken1 Mark
14.12.2008 11:31 Slotti ist offline E-Mail an Slotti senden Beiträge von Slotti suchen Nehmen Sie Slotti in Ihre Freundesliste auf
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habitealemagne   Zeige habitealemagne auf Karte habitealemagne ist männlich
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Hallo,

man merkt vielleicht, wenn mehr Lack in Richtung Spitze Aufgetragen ist. Je länger der Hebel, desto größer das downforce. Dein Greifpunkt ist der Scheitel beim Hebel. Ob und wieviel das ausmacht, kann man trocken testen, indem man einige Gramm in den Spitzenring einhängt. Nun gibt es ja sehr leichte Blanks zum aktiven Spinnfischen und auch mehrere Meinungen , wonach z.B. der Tiptop ohne Lackierung auskommen soll und der Lackauftrag insgesammt sparsam sein soll. Sicher können hier andere Forenmitglieder ihre Erfahrungen schildern.
Ich denke , das ein 80g Blank durchaus mit sparsamen Lackauftrag gewinnen kann. Noch mehr gewinnt er sicher durch leichtere Ringe.

__________________
Sie sollten nicht alles glauben, was Sie denken.

Und es gibt keine Rutenklassen. cool

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von habitealemagne: 14.12.2008 12:27.

14.12.2008 12:16 habitealemagne ist offline E-Mail an habitealemagne senden Beiträge von habitealemagne suchen Nehmen Sie habitealemagne in Ihre Freundesliste auf
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AngelDet   Zeige AngelDet auf Karte
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Als wenn man 3g oder 5g vorne mit Tesa an die Rute wickelt, merkt man bei vielen Spinnruten ganz schön was! großes Grinsen

Erstmal ist es aber abhängig von der Rutenklasse, in UL und L ist das ein wichtiges Thema, und durch zuviel Ringe und zuviel Garn+Lack kann man eine Rute auch versauen - meine Einschätzung.
Schon ab M wird das aber unkritischer, eine Rute die echte 30g Volldampf und 50g normal werfen kann, bringt man mit +-3g nicht mehr aus der Balance. Im Gegenteil, dort zählen in Erwartung größerer Fische auch andere Eigenschaften.
Die Grenze der Empfindlichkeit sehe ich etwa da, bis wo 1-Beinringe verwendet werden. Das ist je nach Gefühl dann ein WG bis echte 60 oder 80g, da interessiert auch dieser eine Metallsteg nicht mehr so sehr.

Der kritische Bereich für Farblackierung des Blanks, der Wicklungen und Wicklungslack, der Ringe mit Rahmen und Einlagen, das ist immer ca. die vordere Hälfte des ST - Tip-Section, das Aktionsviertel der Rute. Wenn man 3g mehr unten am Leitring verbaut und lackiert, fällt das eigentlich gar nicht auf.

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14.12.2008 14:12 AngelDet ist offline Beiträge von AngelDet suchen Nehmen Sie AngelDet in Ihre Freundesliste auf
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naja

der Vergleich mit 3gr. an die Spitze hängen hinkt aber doch etwas, schließlich sind ist das Mehrgewicht auf alle Ringe verteilt.

Wenn es nur um den Ausgleich in Form von Gewicht geht ist das für mich eher sekundär die Frage ist auch welche Nachteile entstehen dadurch? und verändert sich die Blankcharakteristik?

Ich kanns mir fast nicht vorstellen und falls ja bezweifele ich das man das beim fischen tatsächlich merken kann.
14.12.2008 16:21 Slotti ist offline E-Mail an Slotti senden Beiträge von Slotti suchen Nehmen Sie Slotti in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Slotti
falls ja bezweifele ich das man das beim fischen tatsächlich merken kann.

Das ist der Punkt.

Ich bin genau mit so einer Frage damals bei Klaus gleich auf eine heftige Diskussion gestoßen. Getroffen wegen der Sportex Kev-Spin, beide hatten wir um 2000 die 10ft 3er und 10ft 4er von CMW gekauft und aufgebaut, gleiche Blanks von vermutlich (aufgrund des Kaufdatums) sogar gleicher Bauserie. Er hatte aber seine 10ft Kev4 mit 7+1 in CMW-SIC-Org. 2-Bein gebaut, die ganz alten mit dicken Einlagen und dem echten feinen Gun-Smoke-grau Rahmen ala bester Fuji. Ich hatte etwas andere neuere drauf, vor allem 6+1 nach CMW-Empfehlung damals, mit 30er Leitring möglichst weit, den hatte ich schon ausgetauscht weil ich eine Weitwurfrute wollte. Also eine 6+1 mit 30er Leitring, bzw. 2+4+1 mit 2 Zweibeinern unten weit beringt, und dann vorne 4 Einbeiner. Klaus hatte mit dem alten 25er Leitring angefangen und sehr eng beringt. Die Ruten fühlen sich in der Hand sehr unterschiedlich an, fast wie eine ganze WG-Klasse straffer fühlt sich meine von der geringeren Schwippigkeit an.
Die Diskussion "Machen 2-Beiner eine Rute weicher oder straffer" war damit schnell erledigt.

In der Praxis zeigte sich aber kaum ein Unterschied, wenn allenfalls beim Anlupfen, da wirkt seine etwas weicher. Da mag ich das straffere lieber.
Beim Werfen mit den üblichen Ködern (ab 20g) merkt man so gar nichts, vor allem unterscheidet sich die Wurfweite der beiden Ruten auch nicht, obwohl seine ja nach Theorie schlechter für den Weitwurf wäre. Der Unterschied im I.D. des Leitrings liegt immerhin bei fast 8mm, und einiges an Stehhöhe Unterschied. Mit einer 4000er Arc (50mm Spulenkantendurchmesser wie Shimano) ergibt sich aber kein Wurfweitenuntenschied, jedenfalls nichts was auffällig wäre, die Ringeinlagen sind auch soweit bestimmbar von gleicher Art.

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14.12.2008 17:33 AngelDet ist offline Beiträge von AngelDet suchen Nehmen Sie AngelDet in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Slotti
Ich kanns mir fast nicht vorstellen und falls ja bezweifele ich das man das beim fischen tatsächlich merken kann.


Der letzte Rest zum Optimum ist immer irgendwie theoretisch und wenig praxisrelevant. Letztlich kommt es auf die Rute an. Wenn ich ein Höchstmass an Sensitivität und Performance will, ordne ich dem alles unter. Da kommt auch nur dünn Lack drauf. Dann sucht man eben und vergleicht jedes Detail. Und 3x3g irgendwo gefunden und gespart, ist schon was.

Aber Du hast sicher Recht: 3g Lack auf das Spitzenteil verteilt sind wohl kaum zu erfühlen.

Andere Nachteile bei dickem Lackauftrag? Kommt auf die Prozedur an. Trägt man in einem Schwung auf, ist das Risiko von Blasen und Deformation grösser. Aber das ist ja eher Übungssache.

Denken1 Sonst fällt mir da nichts ein.

Olaf
14.12.2008 18:07 Olaf Karsten ist offline E-Mail an Olaf Karsten senden Homepage von Olaf Karsten Beiträge von Olaf Karsten suchen Nehmen Sie Olaf Karsten in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Olaf Karsten in Ihre Kontaktliste ein YIM-Name von Olaf Karsten: olaf.karsten MSN Passport-Profil von Olaf Karsten anzeigen
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