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Zum Ende der Seite springen Zanderruten
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DHO
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Zanderruten Zum Portal Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo,

ich bin gerade dabei mir 2 Zanderruten aufzubauen. Es müssen nur noch die Ringe angebracht werden und das ist der Punkt. Als Blank nehme ich enen Spey Blank, 14,8 ft, #10/11. Ich nutze davon nur 3 Teile, dann ist die Fertige Rute so Beo 3,40. Handteil bleibt halt übrig. Die Rute hat eine schöne, durchgängige Aktion. Schätze die Rute hat so zwischen 40-50 gr. Geplant ist eine Beringung mit 11 Ringen, nur der Startring 2 Steg, die anderen 1 Steg und natürlich den Spitzenring. Startring Gr. 20 runter bis 6, den 6er halt 4 Stück. Die Anzahl der Ringe habe ich so hoch gewählt um die Kräfte gleichmäßig in den Blank einzuleiten. Die Rute wird beim Fischen abgelegt. Frage, würdet ihr die Beringung anders machen, weniger Ringe und warum?
05.07.2019 17:19 DHO ist offline E-Mail an DHO senden Beiträge von DHO suchen Nehmen Sie DHO in Ihre Freundesliste auf
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DHO
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Themenstarter Thema begonnen von DHO
RE: Zanderruten Zum Portal Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hm, überragende Resonanz. Wenn man einen rat braucht sollte man hier nicht nachfragen. Habe nun eine beringt, und zwar so wie beschrieben, und bins ganz zurfrieden. Dann mal tschüß.
07.07.2019 16:39 DHO ist offline E-Mail an DHO senden Beiträge von DHO suchen Nehmen Sie DHO in Ihre Freundesliste auf
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Du hast Dir doch alle Antworten in Deinem Eingangspost schon gegeben... was soll man dazu auch noch schreiben? Rute ca. 12Fuß bei einem Fliegenblank ca. 1 Ring pro Fuß. Bei einer durchgängigen Aktion brauch man mehr Ringe als bei einem ausgeprägten Rückgrat. So wie es sich liest, wird es keine Fliegenrute. Dann wäre noch die Frage nach der verwendeten Rolle... reicht ein 20er Starter? Ansonsten ist doch alles bestens.

Wenn jemand komplett anderer Meinung gewesen wäre hätte er/sie sich bestimmt zu Wort gemeldet.

Und zu dieser Jahreszeit sind einige bestimmt beim angeln.... und da sind zwei Tage auch keine Zeit.

Viele Grüße

Armin

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Brasletti: 07.07.2019 18:00.

07.07.2019 17:59 Brasletti ist offline E-Mail an Brasletti senden Beiträge von Brasletti suchen Nehmen Sie Brasletti in Ihre Freundesliste auf
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Hallo DHO
Also Die Beringung wäre aus meiner Sicht ganz ok aber mit den Blanks bin ich nicht so im Klaren.
Du schreibst die Blanks haben 40-50g.Ist das das Wurfgewicht eines der Blanks? und is das WG des gesammten Blanks oder nur der 3 Teilen?
Ich geh mal davon aus daß du die Ruten für Posenangelei aufbauen willst weil du schreibst daß du die Ruten ablegen willst und für Grundangelei mit Kofi scheinen mir die Blanks etwas zu leicht an WG zu sein
Sorry daß die Meisten nicht so oft reinschauen oder auch wenig Zeit haben um dir den besten Rat zu geben aber die Antworten kommen bestimmt noch Winken1
LG Michael .

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von sam1000-0: 07.07.2019 22:03.

07.07.2019 22:00 sam1000-0 ist offline E-Mail an sam1000-0 senden Beiträge von sam1000-0 suchen Nehmen Sie sam1000-0 in Ihre Freundesliste auf
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Servus,
auf der einen Seite denke ich dass die Blanks durch das weglassen des Handteiles keine 40-50g mehr packen, die Kraft bei so ner 2-Hand-Rute kommt hauptsächlich aus dem Handteil, lässt du es weg sinkt auch die Power der Rute. Denke dass sie so nicht mehr als 30g packen werden, dazu dürfte das ganze ne recht schwabbelige Sache werden, die Ruten sind halt dafür gedacht, lange Schussköpfe zu beschleunigen und dafür ist die durchgehende Aktion der Dinger prädestiniert. Meiner Meinung nach wärst du mit leichten Karpfenruten- oder schweren Matchrutenblanks sicher glücklicher geworden. Der 20ger Startring wär mir auch etwas zu klein, außer du fischt ne 1000er Rolle dran aber das wird wohl nicht so sein. Für alles zwischen 2500er und 5000er Rolle passt der 25ger Startring und den tät ich auch noch als Einsteger ausführen, macht m.E. überhaupt keinen Sinn da n Zweisteger zu verwenden.
Gruss, Sepp

PS: wenn man am Freitag abend postet kann man nicht erwarten, dass man innerhalb kurzer Zeit immer gleich zig Rückmeldungen kriegt. Es gibt einfach viele Mitglieder, die am WE auch noch anderes zu tun haben - oder ganz einfach beim fischen sind...

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Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von sepp73: 08.07.2019 07:56.

08.07.2019 07:53 sepp73 ist offline E-Mail an sepp73 senden Beiträge von sepp73 suchen Nehmen Sie sepp73 in Ihre Freundesliste auf
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Das war auch meine Vermutung mit dem Handteil,ich war mir nur nicht sicher,Sepp
Ist bei einem Matchblank dasselbe Problem mit der fehlende Power durch das Weglassen des Handteils.
LG Michael
08.07.2019 08:17 sam1000-0 ist offline E-Mail an sam1000-0 senden Beiträge von sam1000-0 suchen Nehmen Sie sam1000-0 in Ihre Freundesliste auf
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Servus,
so schlimm wie bei ner Fliegenrute, die ja mit der kompletten Länge "schwingen" soll ists bei ner schnellen Matchrute sicher nicht aber letztlich nimmt man der auch ein Großteil der Kraft, letztlich des Rückgrades weg, wenn man das HT weglässt...
Hab selber letztes Jahr die "Fasttrack-Match" von TAC aufgebaut und find den Stecken mal so richtig gut. Arbeitet hauptsächlich in der Spitze und geht dann in ein schönes Rückgrad über, dem ich auch ohne Probleme mal n mittleren Karpfen zutraue. Ohne HT glaub ich kannst sie aber nur für Forellen und Weissfisch nehmen...
Gruss, Sepp

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08.07.2019 08:37 sepp73 ist offline E-Mail an sepp73 senden Beiträge von sepp73 suchen Nehmen Sie sepp73 in Ihre Freundesliste auf
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Hallo,

zunächst mal vielen Dank für eure Beiträge.

Ich bin von der Fraktion die eher fein auf Zander Fischen. Fliegenrutenblanks als Zanderruten aufzubauen war vor einigen Jahrzehnten ein Trent aus Holland. Der Vorteil bei diesen Blanks ist eine durchgehende Aktion die ich sehr schätze.

Zu den Blanks:
Die Blanks sind sehr steif. Ich habe jetzt eine der Ruten beringt und ist sehr schnell und schwingt nicht nach, kommt also, wenn ich sie auslenke, sehr schnell zur Ruhe.

Das Wurfgewicht habe ich geschätzt indem ich die die Blanks mit anderen Ruten von mir verglichen habe und die haben wirklich erstaunlich viel Rückstellvermögen. Die 40-50 gr Wg. kommen allemal hin.

Beringung:
Wie gesagt habe ich nun eine Rute beringt. Das Ergebnis gefällt mir recht gut. Die Ringgrößen habe ich nach folgenden Gesichtspunkten gewählt. Grundsätzlich möchte ich fein beringen um eben keine Schwabbelrute zu haben. Die Ringe sollen einen Schnurstopper, den ich mir aus Garn binde, aber noch durchlassen. Das geht bei den 7nern Ringen an der Spitze noch recht gut. Da ich an der Lahn fische, einem mittel großen Fluss, brauche ich keine großen Distanzen vielleicht 15-25m. Zudem will ich mit den Ruten mit Schnüren 22-max 25er Monofil Fischen. Als Rolle dient wohl eine 1000er Schimano. Deshalb habe ich den Startring Gr. 20 gewählt, ich gebe zu das ich damit lange mit mir gehadert habe aber eine schlanke Beringung gefällt mir halt gut.

Ich habe mir schon einige Ruten aus Spey Blanks aufgebaut, auch in voller Länge als Posenruten, und bin recht zufrieden damit und eben keine Schwabbelruten, sollte aber dann nicht über 13" hinausgehen. Ist die Schnurklasse entsprechend hoch, 9-11, bekommt man feine aber erstaunlich schnelle Ruten mit einer schönen, durchgehenden Aktion mit dennoch guten Führungseigenschaften. Lässt man bei einem langen Blank das Handteil weg sind die verbleibenden Teile deutlich steifer. Ich habe mir auch 3 m Ruten zum Bootsfischen am Ebro gebaut, auch aus 13" Spey Blanks. Die Ruten bringen eine 8 gr. Posenmontage mit Köderfischen bis gute 10 cm sehr gut raus, man braucht da keine große Distanz, und haben mir schöne Drills ermöglicht.

Schön war auch das die Blanks mit 72 €/St recht preiswert waren, Versandt auch nicht die Welt und bei dem Preis durchaus vertretbar. Mitunter findet man welche ab ca. 40 €, sind halt aus dem Ausland wohl meist aus Lagerräumung.

So, nun genug. Stehe gern für Fragen bereit.

Grüße

DHO
08.07.2019 10:56 DHO ist offline E-Mail an DHO senden Beiträge von DHO suchen Nehmen Sie DHO in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Sepp 73,

die Aussage, das der Blank an Kraft verliert wenn man das Handteil weglässt kann ich nicht bestätigen.

Warum?
Nehmen wir einen Blank mit einer TC von 2lbs. Das heißt, das der Blank unter der Belastung von 2lbs um 90° aus gelenkt wird wenn der Blank am Griffende eingespannt wird. Spannt man den Blank weiter vorne ein und belastet ihn erneut wird die 90° Auslenkung bei einer höheren Kraft liegen, der nun aktive Teil des Blanks wird steifer und schneller, schon deshalb weil die Biegung des Handteils nicht mehr eingeht.

Ich baue nun seit etwa 35 Jahren meine Ruten selbst, zugegeben keine Hochglanzprodukte aber sie funktionieren. Irgendwann habe ich begonnen eben nicht mehr fertige Blanks aufzubauen sondern habe aus Blanks der gleichen Serie meine Aktion und Transportlänge durch die Zusammenstellung aus Teilen mit unterschiedlichen Wurfgewichten optimiert. So habe ich mir zB. eine Rutenserie mit einer Transportlänge von 1 m aufgebaut. Beinhaltet Spinnrute, Karpfenruten und Wallerruten für den einfachen Transport mit meinem Motorrad.

Auch drillsichere Matchruten basierend auf 2,5 lbs Carp Blank mit einer Spitze aus einem #6 Fliegenrutenblank habe ich mir gebaut. Geht sehr gut.

Des weiteren habe ich mir eine Gummmífischrute aus 2 Carpruten Spitzenteilen mit unterschiedlichen Testkurven gebaut. Aus meiner Erfahrung sind die Handteile der Blanks weniger aktionsfreudig und das steifere Spitzenteil als Handteil zu verwenden hat hier enorm was gebracht. Die Rute ist an Handlichkeit den üblichen, steifen Prügeln weit überlegen. Die Rückmeldung der Rute ist sehr gut.

Wie Du siehst habe ich schon viel rumexperimentiert, zugegeben ist nicht alles perfekt geworden.

Für einen regen Austausch wäre ich dankbar.

Grüße

DHO
08.07.2019 12:17 DHO ist offline E-Mail an DHO senden Beiträge von DHO suchen Nehmen Sie DHO in Ihre Freundesliste auf
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Naja, häng an den Originalblank nen 750grain Schusskopf und die Rute funktioniert, häng denselben an die verkürzte Version und du hast wahrscheinlich n Teil mehr in der Hand...
Ganz klar holt sich so ein Blank seine Kraft aus dem -dafür entwickelten- Handteil. Mag ja sein, dass der Stecken so noch ausreichend Kraft entwickelt für die von dir gewünschte Nutzung, das heisst ja nicht dass er im O-Zustand nicht noch besser performt hätte. Letztlich musst natürlich selber wissen was du bauen willst und was du damit anfängst, da redet dir keiner rein...
Gruss, Sepp

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Hallo Sepp 73,

ich habe mir aus den gleichen Blanks schon 2 lange, 14,8", Posenruten gebaut um eben über eine Krautbank hinweg fischen zu können. Ich denke die tun es, von der Performance eigentlich nicht so mein Ding weil doch eher schwabbelig, deshalb noch mal die kürzere Version mit jetzt sehr guten Eigenschaften.


Als Zweihand Fliegenrute gebe ich Dir natürlich recht. Die lange Version kann dann natürlich mehr Energie speichern und auf die Schnur weitergeben wie eine gekürzte. Aber ich will in der Lahn Zander fischen und keine Lachse in Kanada.

Danke und Tschüß

DHO
08.07.2019 14:01 DHO ist offline E-Mail an DHO senden Beiträge von DHO suchen Nehmen Sie DHO in Ihre Freundesliste auf
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sam1000-0 sam1000-0 ist männlich
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Hauptsache paßt zu deinen Bedürfnissen und Geschmack,der Rest ist doch egal.
Deine Erfahrung sagt schon alles und die Beringung hast du auch gut nach deinen Bedürfnissen gewickelt Daumenhoch4
LG Michael

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von sam1000-0: 08.07.2019 16:31.

08.07.2019 16:30 sam1000-0 ist offline E-Mail an sam1000-0 senden Beiträge von sam1000-0 suchen Nehmen Sie sam1000-0 in Ihre Freundesliste auf
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fly fish one
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Lieber DHO,

Du darfst den Blank nur nicht mit 40 - 50 Gramm "richtig" werfen. Ich würde mal versuchen ihn neu zu vermessen und mich ganz vorsichtig im Test mal daran orientieren. Aus den grossen Zweihandfliegenruten werden sicher keine tollen Spinnruten - wenn ich die Biegekurven von Spinnruten immer so hier von euch sehe. Ganz allgemein finde ich, dass die Biegung der Fliegenruten deutlich mehr zum Handteil geht, als bei allen euren anderen Ruten. Es muss mit der Beschleunigung in einem Einzigen sehr kraftvollen Überkopfwurf zusammen hängen. Zumindest ist das meine Überlegung.

Was war denn das überhaupt für ein 2H Blank in Klasse #10/#11 und 14 Füßen? Da kommt im Fliegenfischen der Zweihänder nicht viel mehr an Wurfgewicht. Ein alter Bruce&Walker?

Frank

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Pamela - nicht Baywatch aber Orkla

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von fly fish one: 22.07.2019 19:44.

22.07.2019 19:40 fly fish one ist offline E-Mail an fly fish one senden Beiträge von fly fish one suchen Nehmen Sie fly fish one in Ihre Freundesliste auf
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Hallo fly fish one,

ich habe mir bislang 10 Ruten aus Spey Blanks aufgebaut. Was ich daran liebe ist die durchgehende Aktion mit allerdings noch guten Führungseigenschaften, nicht zu vergleichen mit einem Glas Blank mit etwa gleichem Wurfgewicht. Ich habe auch schon gut damit gefangen, auch wenn ein Fisch ins Kraut schießt haben die Ruten nicht schlapp gemacht, wohl gemerkt, die Ruten hatten max. 1lbs TC.

Wenn ich Pac Bay Ruten mit " Drillsicherer Aktion " anschaue beschränkt sich das zu sehr auf den Spitzenbereich. Zudem sind diese Blanks auch deutlich teurer. Ich habe mir zwei Typen, 10 und 25 lbs Schnur, aus Amerika kommen lassen, die überzeugen mich nicht so.

Mir kommt es nun nicht darauf an die Ruten auf äußerste belasten zu wollen. Ich setze die Ruten auf kurze bis mittlere Distanz ein. Ich belaste meine Ruten auch bestenfalls bis ca. 80% der Wurfgewichtsangabe beim ausbringen des Köders, das was man so als optimales Wurfgewicht annimmt.

Gerade die durchgängigere Aktion ist das was ich an diesen Ruten liebe. Das gibt beim Drill schon mehr Sicherheit. Ich habe mir vor mehr als 30 Jahren eine Spinnrute aus 2 Sportex Blanks gebaut. von einer 9 Fuß Blank, 25gr, das Spitzenteil und von einer 10 Fuß Rute, 35 gr, Hand und Mittelteil. Die Rute hat gegenüber den Serienruten eine deutlich durchgehendere Aktion. Damit habe ich mal einen 90er Hecht mit 22er Schnur gehakt und gelandet. Die Bremse hat 2 mal geklickt, die Rute hat die Fluchten perfekt abgefedert.

Die Blanks, von denen ich hier gesprochen habe kommen aus China, sind relativ Preiswert und haben eine recht gute Qualität, also schön gerade und auch sonst sauber verarbeitet. Die Ruten haben wirklich richtig Power. Das Wurfgewicht habe ich durch vergleichen mit anderen Ruten geschätzt. Ne 2 lbs Rute hat doch mehr Power, ne 1,5 lbs Rute passt schon ganz gut.

Was mich anfänglich dazu gebracht hat das mal auszuprobieren waren die durch aus günstigen Preise. Unter regulären Bedingungen kosten diese Blanks ja ein Vermögen, allerdings werden auch oft welche aus Lageräumung oder sonstigen Gründen ausverkauft und sind recht Preiswert.

Grüße


DHO
23.07.2019 17:15 DHO ist offline E-Mail an DHO senden Beiträge von DHO suchen Nehmen Sie DHO in Ihre Freundesliste auf
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Lieber DHO,

die Sensitivität von Fliegenruten ist sicher kaum zu toppen, von daher kann ich das verstehen. Du wirst das schon richtig machen und warum nicht mal unorthodox vorgehen. Erfahrung hast Du ja reichlich.
Ich wünsche Dir viel Spaß bei Aufbau und das Zeigen nachher nicht vergessen! fröhlich

Frank

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Pamela - nicht Baywatch aber Orkla
24.07.2019 17:08 fly fish one ist offline E-Mail an fly fish one senden Beiträge von fly fish one suchen Nehmen Sie fly fish one in Ihre Freundesliste auf
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Hallo an alle. Ich habe eine Frage: Was ist der Unterschied zwischen einer Zanderrute und einer Hechtrute?
Größere Spulengrößen?
Ich habe verschiedene Optionen durchgesehen, sag es mir bitte, was für einen besser ist.https://angelexpert.de/angelruten/zanderruten-test/ Danke.

LG.Andy
16.08.2019 11:27 Agent000 ist offline E-Mail an Agent000 senden Beiträge von Agent000 suchen Nehmen Sie Agent000 in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Andy,

es kommt darauf an welche Philosophy man verfolgt. Im Vergleich zum Hecht ist der Zander kein großer Kämpfer. Allerdings ist der Zander viel sensibler. Aufgrund dieser beiden Punkte neige ich dazu eher mit feinem Zeug zu fischen. In Spanien fische ich vom Boot mit sehr feinen 3 m Ruten, Wg. so ca.25 gr. auch aus Spey Blanks gemacht und einer guten 22er Schnur. Weit werfen ist halt nicht nötig. Hatte damit keine Probleme die Fische, waren auch kleine Welse dabei, zu Landen und macht auch mächtig Spaß. Mit diesen Ruten fische ich auch vom Ufer auf kurze Distanz.


Ich habe auch schon auf weitere Distanz, ca. 40 m auf Grund, mit Köderfischen um 15 cm gefischt. Da benötigt man stärkere Ruten, eher Karpfenruten ab 2 LBS um den Köder dahin zu bingen wo man ihn haben will. Da ist es wichtig den Schnurabzug so leicht wie möglich zu gestalten.


Es kommt immer auf die Situation an. Die Zanderute, mit der alles geht kenne ich nicht.

Grüße

DHO
16.08.2019 12:58 DHO ist offline E-Mail an DHO senden Beiträge von DHO suchen Nehmen Sie DHO in Ihre Freundesliste auf
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RE: Zanderruten Zum Portal Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hy,

ich habe nun gesehen das es sich eher um Spinnruten handelt. Die moderne Interpretation ist sehr 9Ft, steif, geflochtene Schnur da keine Dehnung um die optimale Rückmeldung zu erhalten. Unter dieser Prämisse würde ich keinen Unterschied zwischen Hecht und Zanderrute sehen.

Meine Zanderrute zum Spinnfischen ist allerdings das Gegenteil. Gefertigt aus 2 Spinnblanks aus dem Hause Sportex, Serie Turbo Spinn, Spitze von 25 gr Wg Blank, Mittel und Handteile von der 3,05 Mehrforellenrute mit 35 gr Wg. Die Rute ist 3 teilig und super fein. Die Rückmeldung ist grandios. Als Schnur verwende ich auch eine gute 22er Monofil. Habe damit auch schon Hechte bis ca. 90 cm gefangen. Interssant ist das auch der Hecht kaum Schnur nimmt da die Fluchten komplett von der Rute abgefangen werden.

Grüße

DHO
16.08.2019 13:19 DHO ist offline E-Mail an DHO senden Beiträge von DHO suchen Nehmen Sie DHO in Ihre Freundesliste auf
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